Aktuelles

Bericht Waldbrand Schmelz 09.04.2021

 

Am 09.04.21 um 16:28 Uhr wurden die Löschbezirke Schmelz, Hüttersdorf und Limbach zu einem gemeldeten Waldbrand nach Schmelz in die verlängerte Fichtenstraße alarmiert.

Beim Eintreffen der ersten Kräfte brannte eine Fläche von ca. 300 m².

Sofort wurde mit der Brandbekämpfung begonnen, und versucht, das weiter Vordringen der Flammen in den angrenzenden dichten Fichtewald zu verhindern.

Zu diesem Zeitpunkt wurde die Einsatzleitung von der Leitstelle informiert das ein weiterer Einsatz in Schmelz gemeldet wurde.

Stichwort: “Wohnhausbrand mit Menschenleben in Gefahr“ in der Pastor Henseler Straße.

Sofort wurden die Löschbezirke Primsweiler, Michelbach und Dorf im Bohnental, sowie der Löschbezirk Lebach nachalarmiert. 2 Löschfahrzeuge wurden aus dem Einsatz Fichtenstraße herausgelöst. Die Drehleiter wurde ebenfalls von der Feuerwache zur Einsatzstelle Pastor Henseler Straße geschickt.

Beim Eintreffen der ersten Kräfte stelle sich der Wohnhausbrand als Garagenbrand heraus.

Erste Löschversuche mit einem Gartenschlauch durch die Bewohner waren erfolgreich, somit mussten nur noch Nachlöscharbeiten durchgeführt werden.

Die frei gewordenen Kräfte konnten somit zur Einsatzstelle Fichtenstraße umgeleitet werden.

Einsatz Fichtenstraße:

Die Brandausbreitung konnte durch den schnellen und beherzten Einsatz der Feuerwehr gestoppt werden. Die aufwendigen Nachlöscharbeiten zogen sich noch bis ca. 19:30 Uhr fort.

Eingesetzte Kräfte:

Feuerwehr Schmelz

Löschbezirke Schmelz, Hüttersdorf, Limbach, Primsweiler, Michelbach, Dorf im Bohnental

Mit insgesamt 70 Einsatzkräften

Feuerwehr Lebach

Löschbezirk Lebach

Mit insgesamt 10 Einsatzkräften

 

Eingesetzt wurden neben den Tanklöschfahrzeugen auch mehrere Löschrücksäcke zum ablöschen von Glutnester im Bodenbereich. Mit Dungharken musste der Boden aufwendig aufgegraben werden um die Bodenfeuer ablöschen zu können.

Insgesamt wurden ca. 40 000 Liter Wasser, durch einen Pendelverkehr der Tanklöschfahrzeuge, zur Bekämpfung des Waldbrandes eingesetzt.

Im Einsatz waren außerdem das DRK Hüttersdorf (Verpflegung der Einsatzkräfte mit Getränken)

und die Polizei.

Bürgermeister Wolfram Lang war ebenfalls an beiden Einsatzorten vor Ort, um die Feuerwehr bei ihrer Arbeit zu unterstützen.

 

Wir danken allen eingesetzten Einsatzkräften für die gute und schnelle Abarbeitung der beiden Einsätze.

 

Thorsten Müller

Wehrführer FFW Schmelz

 

 


Ehrungs- und Beförderungstag der FFW Schmelz

Am Sonntag, den 09. September, fand der Ehrungs- und Beförderungstag der Freiwilligen Feuerwehr der Gemeinde Schmelz in der Talbachhalle statt.

Der Bürgermeister Wolfram Lang, der Wehrführer Thorsten Müller, der Landesbrandinspektor Timo Meyer sowie der Präsident des Landesfeuerwehrverbandes Manfred Rippel bedankten sich bei den Feuerwehrkameraden/innen für die geleistete Arbeit in diesem und im vergangenen Jahr.

 

Bürgermeister Wolfram Lang begrüßte alle Anwesenden, darunter auch den Landesbrandinspektor Timo Meyer, der Präsident des Landesfeuerwehrverbandes Manfred Rippel, die für den Gemeinderat stellvertretend anwesende 2. Beigeordnete Rosi Grewenig und die Ortsvorsteher der Gemeindebezirke.

Er bedankte sich bei allen Kameraden/innen für ihr Engagement und ihren Mut in Einsätzen, allen Gefahren zu trotzen und mit Leib und Seele die Freiwillige Feuerwehr Schmelz zu unterstützen.

In Zeiten von Corona sei es schwierig, vor allem im Jugendbereich, ohne Präsenzveranstaltungen neue Anwerber für die Freiwillige Feuerwehr zu erreichen. Daher bedankte er sich für den großen Einsatz aller Anwesenden, die dazu beitragen, dass es in der Schmelzer Feuerwehr an Nachwuchs nicht mangelt.

Die Feuerwehr habe in der heutigen Zeit nicht nur mit Bränden zu tun. Ihr Einsatzgebiet erweitert sich stetig und stellt sie immer wieder vor neue Herausforderungen, wie z.B. entwichene Giftschlangen. Doch diesen Herausforderungen stellt sich die Feuerwehr Schmelz und er hofft, dass man dieser als Dank im nächsten Jahr wieder einen traditionellen Florianstag ermöglichen kann.

 

Landesbrandinspektor Timo Meyer bedankte sich dafür, an so einem ehrenwürdigen Tag anwesend sein zu dürfen. Er erinnerte daran, dass der Dienst der Feuerwehr auch Gefahren mit sich bringt, wie in den jüngsten Einsätzen im Ahrtal wegen der Hochwasserkatastrophe. Solche Einsätze werden den Menschen immer im Gedächtnis bleiben. In solchen Zeiten wo Einsatzkräfte und Hilfsorganisationen an ihre Grenzen stoßen, es vermisste Kollegen gibt, sei eine Anerkennung der Hilfsbereitschaft und Unterstützung das wichtigste. Daher bedankte er sich bei allen, die den heutigen Ehrungs- und Beförderungstag ermöglicht haben.

 

Präsident des Landesfeuerwehrverbandes Manfred Rippel freute sich sehr darüber, dass eine Präsenzveranstaltung wie diese stattfinden konnte. Er würde in Zukunft versuchen, die Fachausschüsse des Verbandes weiterzuentwickeln. Denn es sei wichtig als Gemeinschaft in solchen Zeiten in denen es neue Herausforderungen gibt, wie Impfproblematik, darum zu kämpfen, dass die Feuerwehr und Einsatzkräfte geschützt ihren Aufgaben nachgehen können. Er habe sich zusammen mit dem Landesbrandinspektor Timo Meyer dafür eingesetzt, dass die Feuerwehr einen Impfpriorisierung erhält. In diesem Zusammenhang bedankte er sich auch für die Mithilfe des Bürgermeister Wolfram Lang.

Sein Dank galt auch Wehrführer Thorsten Müller und seinen Löschbezirken, die nach dem Hilferuf der Ahrtaler Feuerwehr nach dringend benötigten Schläuchen, sofort alles an Material mobilisierten und ins Hochwassergebiet gebracht haben.

 

Wehrführer Thorsten Müller begrüßte zunächst alle Kameraden/innen der Feuerwehr Schmelz, Bürgermeister Wolfram Lang, Beigeordnete, Ortsvorsteher, Landesbrandinspektor Timo Meyer, Präsident des Landesfeuerwehrverbandes Manfred Rippel, Ehrenwehrführer Helmut Hoffmann, Frau Kattla von der OPB, Feuerwehrsachbearbeiterin Frau Mohr, Frau Valentin von der Stabsstelle und Vertreter der Presse.

Er bedankte sich bei allen Anwesenden dafür, dass alle bisher erteilten 17 Anweisungen der Wehrführung und OPB Folge geleistet wurden. Denn in einer Zeit, in der alles auf den Kopf gestellt wird, das man bisher gekannte, ist es wichtig Werte weiter zu leben. Bürger zu schützen sei der Auftrag der Feuerwehr, ihr Hobby, ihr Leitbild.  Aber es sei auch seit Beginn der Pandemie das oberste Ziel, sich selbst zu schützen, um die Mitbürger/innen schützen zu können.

Er sprach auch allen, die bereit waren sich impfen zu lassen, seinen Dank aus, da durch diesen Einsatz eine aktuelle Impfquote von fast 88%  in der Feuerwehr Schmelz erreicht wurde.

Aber er versprach auch denen, die nicht geimpft sind, in Zukunft ein sicheres Umfeld zu bieten, um die Arbeit in der Feuerwehr weiter leisten zu können.

Einen großen Dank richtete Thorsten Müller an unseren Bürgermeister Wolfram Lang, den politischen Verantwortlichen, der Verwaltung und unserer OPB für die gute Zusammenarbeit.

 

Der Focus der Veranstaltung lag auf Frauen und Männern, die sich besonders engagiert haben. Sei es in der Führung oder in den Mannschaften. Es wurden verdiente Kameraden/innen befördert, geehrt, ernannt, aber auch aus ihren Ämtern oder der Einsatzabteilung verabschiedet.

Die Ehrungen und Beförderungen wurden durch den Bürgermeister Wolfram Lang sowie den Landesbrandinspektor Timo Meyer vorgenommen.

 

Von der Jugendfeuerwehr in die aktive Wehr übernommen wurden Krisch Christoph vom Lbz. Limbach, Maurizio Schmitt vom Lbz. Hüttersdorf, Mathis Sauer vom Lbz. Primsweiler und Lukas Elias Quirin vom Lbz. Schmelz.

 

Zum Feuerwehrmann ernannt wurden Tobias Herberg und Valentin Alexander vom Lbz. Primsweiler, sowie Prslja Juriza vom Lbz. Michelbach.

 

Beförderungen zu Hauptfeuerwehrmann/Hauptfeuerwehrfrau:

Lukas Motsch             Lbz. Limbach 

Waldt Dominik            Lbz. Schmelz

Florian Bienek             Lbz. Schmelz

Kevin Fuchs               Lbz. Schmelz

Timo Hell                    Lbz. Schmelz

Thomas Krämer         Lbz. Schmelz

Maurice Schröder       Lbz. Schmelz

Utte Ilja                       Lbz. Schmelz

Linz Angelina              Lbz. Hüttersdorf

 

Beförderungen zum Löschmeister:

Hans Werner Herter   Lbz. Limbach

Thomas Geibel           Lbz. Schmelz

 

Beförderung zum Brandmeister:

Daun Dietmar           Lbz. Schmelz

 

Helmut Koch   und Hoffmann Robert vom Lbz. Limbach, Michael Krämer und Hans Michaely vom Lbz. Primsweiler, Edwin Fuchs vom Lbz. Schmelz, sowie Bernd Pletsch und Buchheit Manfred vom Lbz. Dorf i. B. wurden in die Altersabteilung versetzt.

 

Aus ihren Ämtern verabschiedet wurden der Löschbezirksführer von Limbach, Uwe Hager, der stellv. Löschbezirksführer von Limbach, Oliver Pitzer, der Löschbezirksführer von Schmelz, Joachim Krass, die Leiterin der Löschfüchse FFW Schmelz, Maren Frischbier und die stellv. Jugendbeauftragte von Schmelz, Tamara Schwarz.

 

Mit ein wenig Wehmut verabschiedete sich Wehrführer Thorsten Müller persönlich von Maren Frischbier, der Leiterin der Löschfüchse. Am 28 Februar 2015 wurden die Löschfüchse als Vorbereitungsgruppe der Feuerwehr Schmelz gegründet. Maren Frischbier war neben Sarah Blees und Philipp Wagner, eines der Gründungsmitglieder.

Sie übernahm die Leitung, organisierte den Aufbau gab ihr den Namen „Die Löschfüchse“ und ihr Maskottchen „Löschi“.

Die Löschfüchse sind ein bewährtes Erfolgsmodell geworden, das hat Gründe und einer davon heißt Maren Frischbier.

Im Namen aller Kameraden/innen bedankte sich der Wehrführer bei Maren Frischbier mit Blumen, einem Weinpräsent und als Überraschung mit den stellvertretenden Leiterinnen der Löschfüchse Anne Reichert und Susanne Passow und drei Löschis.

 

Dominik Wenzel wurde zum Löschbezirksführer Lbz. Limbach ernannt, Katja Paul zu seiner Stellvertreterin.

Markus Ritz wurde zum Löschbezirksführer Lbz. Hüttersdorf ernannt, Bernd Krämer zu seinem Stellvertreter.

Elmar Buchholz wurde zum Löschbezirksführer Lbz. Primsweiler ernannt, Jörg Frischbier zu seinem Stellvertreter.               

Alexander Müller wurde zum Löschbezirksführer Lbz. Schmelz ernannt, Thomas Geibel zum Gerätewart Lbz. Schmelz.

Anne Reichert und Susanne Passow wurden zu stellv. Leiterinnen der Löschfüchse ernannt.

 

Eine Ehrung für 25-jährige Mitgliedschaft erhielten Martin Blees, Oliver Passow, Frank Quinten und Daniel Münchhofen vom Lbz. Schmelz, sowie Frank Berwanger. Oliver Kirsch, Patrick Klein, Chrisoph Scherer und Marco Reiter vom Lbz. Dorf i. B., sowie Josef Hoffmann vom Lbz. Primsweiler.

Eine Ehrung für 35-jährige Mitgliedschaft erhielt Uwe Trenz vom Lbz. Hüttersdorf.

Für ihre 45-jährige Mitgliedschaft wurden  Petry Reiner vom Lbz. Schmelz, Wolfgang Hellbrück vom Lbz. Hüttersdorf, sowie Manfred Buchheit und Alois Johann vom Lbz. Dorf i. B. geehrt.

 

Vom Landesfeuerwehrverband geehrt wurden Ralf Schwarz, Christian Baus und Heiko Fritz vom Lbz. Schmelz, sowie Armin Berwanger vom Lbz. Dorf i. B. für ihre 40-jährige Mitgliedschaft.

Anton Becker vom Lbz. Limbach und Edwin Fuchs vom Lbz. Schmelz wurden für ihre 50-jährige Mitgliedschaft geehrt.

Albert Bauer und Karl-Heinz Hobler vom Lbz- Hüttersdorf, Benno Endres und Alfred Jakobs vom Lbz. Schmelz, sowie Egon Leinebach vom Lbz. Primsweiler wurden für ihre 65-jährige Mitgliedschaft geehrt.

Theo Halfinger vom Lbz. Primsweiler, Günter Friedrich vom Lbz. Limbach und Alfred Jakobs vom Lbz. Schmelz wurden für ihre 70-jährige Mitgliedschaft geehrt.

 

Thorsten Müller 

Wehrführer


26.03.2021

Liebe Kameraden und Kameradinnen,

wie ihr sicher schon mitbekommen habt, ist ein reduzierter Übungsbetrieb der Wehr seit kurzem wieder erlaubt.
Der Löschbezirk Limbach lies sich das nicht zwei Mal sagen und hielt die erste Übung schon am Samstag ab, natürlich unter Einhaltung der auferlegten Hygieneschutzmaßnahmen. Unten findet ihr einige Bilder der Übung.

Mit kameradschaftlichem Gruß
Johannes Weber - Schriftführer


03.08.2020

Rückblick:

Übung am Abrisshaus in der Horsttraße 

 

Am 01.08.2020 veranstaltete die Freiwillige Feuerwehr Limbach an einem Haus in der Horststraße, welches in naher Zeit abgerissen werden soll, eine realitätsnahe Übung. Ausgangslage für die eingesetzten Feuerwehrleute war ein im Haus ausgebrochenes Feuer sowie drei vermisste Personen. Die anrückenden Kräfte hatten somit keine leichte Aufgabe vor sich. Das Haus bot durch seine alte Bauweise ein geeignetes Objekt, um die Suche nach Personen in verrauchten Räumen unter realen Bedingungen zu üben. Da das Gebäude sehr verwinkelt ist, stellte es für die drei eingesetzten Trupps im Innenangriff eine besondere Herausforderung dar, die Personen zu finden. Obwohl in Dreiertrupps vorgegangen wurde, war es dabei nicht einfach für die Kameraden und Kameradinnen sich zurechtzufinden, da die Sicht bis auf wenige Zentimeter eingeschränkt war. Dennoch gelang es der Feuerwehr Limbach diese Aufgabe mit Bravour zu meistern und alle drei vermissten Personen nach etwa 20 Minuten aus dem Gebäude zu bergen. Kurze Zeit später meldeten die Trupps außerdem, dass das Feuer gelöscht werden konnte. Abschließend wurde noch ein Lüfter in Stellung gebracht, um den entstandenen Rauch aus dem Gebäude zu blasen.  

Trotz der sommerlichen Temperaturen, die es allen eingesetzten Kräften nicht leicht machten, kann die Feuerwehr Limbach auf eine sehr gut gelungene Übung unter realen Bedingungen zurückblicken, die hoffentlich so niemals eintreffen werden. Schwerpunkt der Übung war, wie bereits angedeutet, das truppweise Vorgehen im Innenangriff sowie das Löschen eines Brandherdes im Innenangriff.  Die Freiwillige Feuerwehr Limbach bedankt sich herzlich bei Familie Klein für das Bereitstellen dieses geeigneten Übungsobjektes. 

 

Danke und ein kameradschaftlicher Gruß 

Johannes Weber 

 

Schriftführer 


01.09.2019

Rückblick Tagesübung

Am 24.08.19 fand unsere Tagesausbildung "taktisches Vorgehen im Innenangriff" auf dem Standortübungsplatz der Bundeswehr in Steinbach statt. Bei sommerlichen Temperaturen wurden dabei 6 unterschiedliche, aufeinander aufbauende Übungsszenarien abgearbeitet. Für die Atemschutzgeräteträger bestand dabei die Möglichkeit, unter realitätsnahen Bedingungen das Vorgehen im Innenangriff zu vertiefen. Für die Gesamtmannschaft bot die ganztägige Übung die Möglichkeit, das Arbeiten mit dem erst im vergangenen Dezember in Dienst gestellten Tanklöschfahrzeug 3000 noch einmal intensiv zu trainieren, um das Fahrzeug noch besser einsetzen zu können. An dieser Stelle möchten wir uns ganz herzlich bei der Fleischerei Stroh für die bereits zum wiederholten Mal erfolgte und äußerst schmackhafte Lyonerspende bedanken. Weiterhin bedanken wir uns bei der Bundeswehr für die Bereitstellung des Übungsgeländes.

 

 

 

Danke und Gruß

 

 

Tobias Baltes
Übungsleiter


29.04.2019

Schmelzer Feuerwehr weiht neues Tanklöschfahrzeug sowie Jugendfeuerwehranhänger ein

Am Samstag, 27. April, lud die Freiwillige Feuerwehr Schmelz zur Einweihung des neuen Tanklöschfahrzeuges sowie des Jugendfeuerwehranhängers nach Limbach ein.

 

Im Rahmen eines Einweihungsfestes wurden die neuen Fahrzeuge durch Pfarrer Thomas Damke eingesegnet und an die Feuerwehr übergeben. 

Das neue Tanklöschfahrzeug, kurz TLF 3000, ergänzt ab sofort den Fahrzeugbestand des Löschbezirkes Limbach. Der TLF 3000 ersetzt den seit 35 Jahren eingesetzten TLF 8/18. Der TLF 3000 verfügt über einen 3000 Liter Wassertank und stellt insbesondere in Einsatzbereichen mit schwieriger Löschwasserversorgung, wie zum Beispiel in Ortsrandlage oder Höhenlage, eine technische Verbesserung der Fahrzeugausrüstung dar. Durch seine Geländegängigkeit ist er für Waldbrände besonders geeignet, darüber hinaus verfügt er über eine Bodensprühanlage, mit der Flächenbrände bekämpft werden können. Der TLF 3000 ist mit zwei Atemschutzgeräten ausgestattet. Im Brandfall mit Menschenrettung können so ausreichend Atemschutzgeräteträger am Einsatzort eintreffen. Die Kosten für den neuen TLF 3000 belaufen sich auf 275.000 Euro.

 

Der neue Jugendfeuerwehranhänger dient der vorbeugenden Brandschutzarbeit in den Kindergärten und Schulen sowie der Ausbildung der Jugendfeuerwehren. Er steht daher allen Jugendfeuerwehren in der Gemeinde zur Verfügung. Im Anhänger sind neben den Übungsgeräten der Jugendfeuerwehr auch Materialien für die Brandschutzerziehung, Infomaterialien, Spiele und Geräte zur Freizeitgestaltung, ein Zelt, Sitzgarnituren, Stehtische und eine Infotheke verladen. Anschaffung und Ausbau des Anhängers konnten durch Spenden sowie mit der Unterstützung der Gemeinde Schmelz realisiert werden.

 

 

Neben TLF 3000 und Jugendfeuerwehranhänger wurde auch der neue Wimpel der Löschfüchse eingesegnet. Er soll ihnen stets als Zeichen für ihre Gemeinschaft dienen.

Bürgermeister Armin Emanuel äußert sich zufrieden über die Anschaffung des neuen TLF. „Die Erneuerung des Fuhrparks der Feuerwehr ist einer unserer Investitionsschwerpunkte in der Gemeinde Schmelz. Deshalb freut es mich, dass wir den Brandschutzbedarfsplan konsequent umsetzen können und nicht nur ein neues Fahrzeug in Dienst stellen können, sondern auch ein Fahrzeug anschaffen konnten, dessen Ausstattung den sich verändernden Einsatzbedingungen Rechnung trägt. Durch den neuen TLF 3000 wird nicht nur ein über 35 Jahre alter Vorgänger ersetzt, sondern auch die Einsatzfähigkeit aufgrund der Ausrüstung deutlich verbessert. Im nächsten Schritt ist für das kommende Jahr die Beschaffung eines neuen Löschfahrzeugs für den Löschbezirk Hüttersdorf vorgesehen.“

 

 

„Es freut mich als Wehrführer, dass die Umsetzung des Brandschutzbedarfsplanes so konsequent umgesetzt wird.“, so Thorsten Müller. „Mit dem neuen TLF 3000 ist ein weiterer wichtiger Teil zur Sicherstellung des Brandschutzes in der Gemeinde und insbesondere in den beiden nördlich gelegenen Ortseilen Limbach und Dorf im Bohnental umgesetzt worden. Der neue Jugendfeuerwehranhänger wird uns bei der Jugendarbeit, aber auch bei der Mitgliederwerbung gute Dienste leisten. Auch mit dem neuen Wimpel für unserer Vorbereitungsgruppe “Die Löschfüchse“ möchten wir die Wichtigkeit der Jugendarbeit unterstreichen.“


10.01.2019

Wohnhausbrand in Schmelz

 

In der Nacht vom 4. auf den 5. Januar 2019 wurden zunächst die Löschbezirke Schmelz und Hüttersdorf zu einem Wohnhausbrand mit Menschenrettung alarmiert.

Bei diesem Brand hat sich wieder einmal gezeigt, wie dringlich die Ausstattung von Wohnräumen mit Rauchmeldern ist. Das betroffene Haus war vorbildlich mit Rauchmeldern ausgestattet, so dass die Bewohner rechtzeitig gewarnt wurden und es zu keinen gravierenden Personenschäden kam.

Beim Eintreffen der ersten Rettungskräfte hatten sich die Bewohner bereits selbständig in Sicherheit bringen können. Sie wurden noch vor Ort durch den Rettungsdienst versorgt und zur weiteren Untersuchung ins Krankenhaus gebracht.

Bei der weiteren Erkundung wurde ein Brand im hinteren Bereich des Wohnhauses festgestellt, der sich bereits im Innern des Hauses ausgebreitet hatte. Durch die schnelle Einleitung von Innen- und Außenangriff durch Atemschutztrupps konnte eine weitere Brandausbreitung verhindert und das Feuer schnell unter Kontrolle gebracht werden.

Die Nachlöscharbeiten gestalteten sich als schwierig, da die Isolierung unterhalb des Daches in Brand geraten war. Da ein Zugang über den Dachboden nicht möglich war, musste das Dach über die Drehleiter geöffnet und die Glutnester gezielt abgelöscht werden. Hierbei wurde die Feuerwehr Schmelz durch die Drehleiter des Löschbezirks Lebach unterstützt.

Im Einsatz waren die Löschbezirke Schmelz, Hüttersdorf, Michelbach, Limbach und Lebach, das DRK, die Polizei, sowie der Bürgermeister Armin Emanuel und der 1. Beigeordnete Wolfram Lang.

 

 

Die Feuerwehr Schmelz bedankt sich bei Maries Backwelt und dem REWE Markt Schmelz für die Verpflegung der Einsatzkräfte.


02.12.2018

Wie in jedem Jahr veranstaltet die Jugendwehr des Löschbezirks Limbach, zusammen mit dem Musikverein, das mittlerweile traditionelle Weihnachtsfest auf dem Biehl. Wie der Name schon sagt findet das Fest am 24.12.2018  statt. Beginn ist ab 10:00 Uhr. Genießen Sie zusammen mit uns einen gemütlichen musikalischen Weihnachtsmorgen in familiärer Runde. Für das leibliche Wohl ist unter anderem mit Glühwein, Jagertee, heißer Oma und leckeren selbstgemachten Strauben bestens gesorgt.

 

Der Erlös dieser Veranstaltung kommt natürlich der Jugend zu Gute.

 

 

 

Zu dieser Feier möchten wir euch recht herzlich einladen und würden uns über euer Kommen freuen!

 

Ihre freiwillige Feuerwehr Schmelz - Löshcbezirk Limbach

 


28.10.2018

Jugendwehr rüstet sich für Halloween

Am Mittwoch, den 24.10.2018 traf sich unsere Jugendwehr Limbach/Dorf i.B. um einen Berg aus Kürbissen in fiese und gruselige Fratzen zu verwandeln.

 Nach der Begrüßung und der routinemäßigen Anwesenheitserfassung, schnappten sich 11 Kinder und Jugendliche je einen Kürbis. Mithilfe von vorgefertigten Vorlagen oder auch mit der eigenen Fantasie, begannen sie, unterstützend durch die Betreuer, ihr Werk.

Angefangen mit dem Öffnen des Deckels, wurden die Kürbisse ausgehöhlt. Mühevoll kamen nach und nach runde eckige, sowie ovale Augen und Nasen zum Vorschein. Gepaart mit den angsteinflößenden, zähnefletschenden lächeln war die klassische Halloweendekoration fertiggestellt.

 Um in der Nachbarschaft für den gewissen Gruselfaktor zu Sorgen, wurden in die Kürbisse Teelichter eingesetzt, sodass sie sich in voller Bracht in der Dunkelheit bemerkbar machen können.

 Zum Abschluss des Tages blieb nur noch eine riesen Sauerei aus Kürbisabfällen auf dem Boden liegen, die natürlich auch mit vereinten Kräften schnell entsorgt war.

Wir wünschen viel Spaß mit der selbst hergestellten Dekoration.

 

Happy Halloween!

Ihre freiwillige Feuerwehr Schmelz – Löschbezirk Limbach


20.10.2018

Rückblick Wein -und Viezfest

Nach Monaten langer Planung fand am Samstag, den 13.10.2018 erstmals unser Wein -und Viezfest statt.

Trotz der sorgfältigen Vorbereitungen wurden wir dennoch von einer erfreulich großen Besucherzahl überrascht.

Der Platz in unserem Festzelt wurde schon nach der Eröffnung schnell rar und so reagierten wir schnell mit der Errichtung zweier zusätzlichen Zelten, um neue Aufenthaltsplätze mit Sitz -und Stehgelegenheiten zu schaffen.

Ein großer Dank geht hier an unsere Kollegen aus dem Löschbezirk Scheuern, welche uns schnell nach einem kurzen Telefonat mit einem weiteren Zelt aushalfen.

Ebenso bedanken wir uns bei den Löschbezirken Hüttersdorf und Dorf im Bohnental, dass sie uns ihre Festzelte zur Verfügung stellten.

Ein Highlight war die Band „Lösch Bach Koch“.

Die Künstler schafften es über den ganzen Abend bis in die Nacht für eine imposante Stimmung zu sorgen, wofür wir uns herzlich bedanken möchten. Selbst die Helfer im Hintergrund kamen nicht umher das eine oder andere Liedchen mit zu singen und zu schunkeln.

Des Weiteren gilt unser Dank an alle Helfer die uns mit der Essensvorbereitung, dem Verkauf, dem Auf -und Abbau, sowie bei der Erstellung der Dekoration unterstützt haben. Besondere Unterstützung in Sachen Deko-Material bekamen wir von der SPD in Schmelz.

 

Doch den größten Dank verdienen unsere Besucher und wir hoffen Ihnen einen schönen Abend gestaltet zu haben.

Durch diesen Erfolg wird das Wein -und Viezfest auch nicht das letzte gewesen sein. Natürlich werden wir Sie aber im Vorfeld frühzeitig informieren.

 

 

 

Ihre Freiwillige Feuerwehr Schmelz – Löschbezirk Limbach


23.06.2018

Gemeindejugend-feuerwehrtag 2018

Was ist der Gemeindejugendfeuerwehrtag?

 

An diesem Tag trifft sich die gesamte Jugendfeuerwehr der Gemeinde Schmelz, um zusammen die sogenannte Jugendflamme abzunehmen.

Die Jugendflamme ist ein Leistungsabzeichen, welches in 3 Stufen aufgebaut ist.

Dieses Jahr fand die Veranstaltung am Samstag, den 25.08., im Löschbezirk Limbach statt.

 

Ab dem Alter von 10 Jahren können die Kinder und Jugendliche die Stufe 1 erwerben.

Hier wird das Wissen über das richtige Absetzten eines Notrufes, die Bezeichnung von Fahrzeugen und die Arten unserer Feuerwehrschläuche abgefragt.

Des Weiteren wird unter anderem der praktische Umgang beim Ausrollen eines Feuerwehrschlauches geprüft.

Diesen gilt es dann mit Hilfe einer Leine und den entsprechenden Knoten zu sichern, um ihn möglicherweise über eine Leiter hoch ziehen zu können.

 

Als weiteres Themengebiet muss erkannt werden, welche Bauteile ein Verkehrssicheres Fahrrad ausmachen.

Mit 13 Jahren und der erfolgreich bestandenen Jugendflamme 1, können sich unsere Mitglieder der Jugendfeuerwehr der Stufe 2 stellen.

Die erste Aufgabe besteht darin, ein Hydrantenschild korrekt zu deuten und erfolgreich aus einen Unterflurhydranten Wasser zu entnehmen.

Als nächstes müssen die Jugendlichen den Verkehrsraum einer Einsatzstelle mit diversen Hilfsmitteln, wie zum Beispiel, Verkehrsleitkegeln, Warndreieck und Blickleuchten absichern.

Auch hier wird der praktische Umgang mit Feuerwehrschläuchen, Verteiler und Strahlrohren abgerufen.

 

In der Theorie werden Fragen zur Beladung eines Feuerwehrfahrzeugs gestellt und es muss über eine im Vorfeld erstelle Themenarbeit berichtet werden.

Für die 3. und letzte Stufe der Jugendflamme, wird ein erfolgreicher Abschluss der Stufe 2 und eines erste-Hilfe Kurses gefordert.

Außerdem müssen die Jugendlichen ein Alter von mindestens 15 Jahren erreicht haben.

Sie müssen eine erste-Hilfe Situation erkennen und abarbeiten können.

In dieser Stufe wird auch der Löschangriff mit Schaum durchgeführt und die Situation simuliert, dass ein Feuerwehrschlauch über einen Graben geführt werden muss.

Ebenso wie in den anderen Ebenen der Jugendflamme, werden hier wiederholt Feuerwehrtechnische Fragen gestellt.

 

 

Nach der Durchführung der Abnahme und einer Stärkung mit Grillwürsten, erfolgte anschließend eine gemeinsame Großübung an der Grundschule von Limbach.

Zum Abschluss wurden die Ergebnisse mitgeteilt und die Auszeichnungen mit Urkunden verliehen.

 

Mit Stolz dürfen wir verkünden, dass alle teilgenommenen Kinder und Jugendlichen die Abnahme der Jugendflamme 1 und 2 erfolgreich bestanden haben.

Wir möchten uns bei allen Jugendbeauftragten, Ausbildern, Wertungsrichtern, Helfern und allen Beteiligten recht herzlich für diese gelungene Veranstaltung und tolle Zusammenarbeit bedanken.

Ebenso bedanken möchten wir uns bei dem Fachbereichsleiter für Wettbewerbe auf Kreisebene Rainer Petry und dem Fachbereichsleiter für Wettbewerbe auf Landesebene Jörg Frischbier.

Eine solche Veranstaltung beweist, dass sich das Arrangement dieser Personen und das unseres Nachwuchses lohnt, um bestmöglich für den späteren Einsatzalltag gewappnet zu sein.

 

Einen besonderen Dank gilt auch unserem Bürgermeister Armin Emanuel, dem Ortsvorsteher aus Limbach Bernhard Zimmer, dem Ortsvorsteher aus Schmelz Günther Huberty, dem Ortsvorsteher aus Primsweiler Hans Siedlaczek, sowie der Wehr -und Löschbezirksführung, die ihr Interesse an unserer Arbeit zeigten und der Veranstaltung ebenfalls beiwohnten.

 

 

„Gott zur Ehr, dem nächsten zur Wehr“

 

Ihre freiwillige Feuerwehr


23.06.2018

Erfolgreiche Sonderübung von Feuerwehr, Rettungsdienst und DRK in Limbach

Busunfall mit Motorrad – Massenanfall von Verletzten“, so lautete der Funkspruch der am Samstag gegen 13.00 Uhr die Löschbezirke Limbach, Dorf im Bohnental, Schmelz, Hüttersdorf, Primsweiler und Michelbach im Rahmen der diesjährigen Sonderübung erreichte.

 

Die Angenommene Situation: Ein Motorradfahrer fährt mit überhöhter Geschwindigkeit in einen Kreuzungsbereich ein. Dort kommt er wegen der erhöhten Geschwindigkeit auf die Gegenfahrbahn. Der entgegenkommende Linienbus leitet sofort eine Vollbremsung ein, kann einen Zusammenstoß aber nicht mehr vermeiden. Der Motorradfahrer kommt vor der Kollision mit dem Linienbus zu Fall und wird von diesem überrollt. Durch die eingeleitete Vollbremsung des Linienbusses werden die Fahrgäste teilweise durch den Bus geschleudert.

Kurze Zeit nach der Alarmierung erreicht der erste Löschbezirk den Unfallort, auch DRK und Rettungsdienst sind gleich vor Ort um die insgesamt 38 Verletzten zu versorgen.

Neben der Rettung des verunglückten Motorradfahrers gilt es für die Feuerwehr den Linienbus, der am Berg zum Stehen gekommen ist, zu sichern.

Leicht verletzte Businsassen können direkt geborgen werden, ohnmächtige und stärker verletzte Personen können erst nach medizinischer Versorgung und mithilfe von Tragen aus dem Bus befreit werden.

Nach kurzer Zeit ist auch die Notfallseelsorge vor Ort um die Leichtverletzten und unverletzten Personen zu betreuen.

Während der ersten Bergungen hat das DRK bereits zwei Zelte aufgebaut, in denen die Verletzten Businsassen erstversorgt werden können.

Die Leitung des Einsatzes hat der Löschbezirk Limbach gemeinsam mit der Führungsgruppe der Schmelzer Wehr. Vom Einsatzleitwagen aus koordinieren sie den gesamten Einsatz.

Nach 90 Minuten ist der Einsatz beendet. Alle Verletzten konnten gerettet und versorgt werden, der Bus wurde gesichert und während des gesamten Einsatzes wurde der Brandschutz im Bereich der Unfallstelle sichergestellt.

„Von Seiten der Feuerwehr aus können wir sehr zufrieden sein mit dem Ablauf der Übung“, so Thorsten Müller, Wehrführer der Feuerwehr der Gemeinde Schmelz. „Bei solch einer Übung ist wieder einmal deutlich zu sehen, dass die Strukturen die wir über Jahre antrainiert haben greifen.“

Insgesamt wirkten 101 Rettungskräfte von DRK, Rettungsdienst, Feuerwehr und die Notfallseelsorge bei der Sonderübung mit.

 

Ich darf Sie an dieser Stelle darauf hinweisen, dass offizielle Mitteilungen über Einsätze und Übungen der Feuerwehr ausschließlich über die Pressestelle der Gemeinde Schmelz oder die Wehrführung erfolgen.

Die Feuerwehr kann keine Haftung für die Richtigkeit und Vollständigkeit von Veröffentlichungen von anderer Stelle übernehmen.

 

 

Der Bürgermeister

 

Armin Emanuel

 


10.06.2018


Pressemitteilung

 

 

 

 

 

Einsatzübung der Feuerwehr der Gemeinde Schmelz

 

bei der Gebr. Meiser GmbH

 

Übung eines Brandes mit Menschenrettung in einem Industriebetrieb

 

 

 

Schmelz-Limbach, den 27.01.2018

 

Die Brandgefahr stellt eine ernste Bedrohung industrieller und gewerblicher Betriebe dar. Eine Feuer- und Betriebsunterbrechungs-Versicherung vermag zwar den materiellen Schaden eines Brandes auszugleichen; schwerer wiegen häufig jedoch die nicht ersetzbaren Verluste, wie z. B. solche an Leben und Gesundheit.

 

Das bestehende Brandschutzkonzept der Gebr. Meiser GmbH sollte mit der Feuerwehr Schmelz erprobt werden, um mögliche Probleme und Fehler rechtzeitig zu erkennen. Denn eine Voraussetzung für eine schnelle Schadensabwehr ist die ausreichende Ortskenntnis der Feuerwehr. Dazu gehören die Lage von Feuerwehrzufahrten und Bewegungsflächen,

 

Treppenräumen, Brandabschnitten und Flucht- und Rettungswegen.

 

 

 

Es wurde ein Vollbrand einer Absauganlage simuliert mit vermissten und verletzten Arbeitern auf dem Dach, nahe der Absaugung sowie vermisste eine Person im Heizungsraum mit starker Qualm Entwicklung.

 

 

 

Bei der Brandschutzübung nahmen gleich 47 freiwillige Feuerwehrleute aus den Löschbezirken Schmelz, Dorf und Limbach teil, um mit schweren Atemschutz und Drehleiter die vermissten Personen zu retten und den Brand zu löschen. Die Übung verlief reibungslos und konnte erfolgreich abgeschlossen werden.

 

 

 

Die Wehrführung bedankt sich bei allen Kameraden/innen die an diesem Sondertermin teilgenommen haben. Ein Dank geht auch an Herrn Wolfgang Schell - Geschäftsführer der Gebr. Meiser GmbH für die gute Vor- und Nachbereitung der Übung.

 


Weihnachtsbaum-sammelaktion 2018

Wir, die Mädchen und Jungen der Jugendfeuerwehr Limbach/Dorf i.B., werden am 13.01.2018 ab 09.00 Uhr in den Ortsteilen Limbach, Auschet und Dorf im Bohnental die ausgedienten Weihnachtsbäume der Bürgerinnen und Bürger einsammeln. Den ,,Roten Zettel“, welchen wir austeilen werden, bringen Sie bitte gut sichtbar am Haus an, so dass man ihn von der Straße aus gut sehen kann. Nur an den Häusern mit diesem roten Zettel werden wir klingeln und die abgeschmückten und bereitgelegten Weihnachtsbäume gegen eine kleine freiwillige Spende mitnehmen.

 

Alternativ können die Weihnachtsbäume auch von 10.00 – 16.00 Uhr am Feuerwehrgerätehaus Limbach abgegeben werden.

 

Mit Ihrer Spende unterstützen Sie ausschließlich die Arbeit der Jugendfeuerwehr Limbach/Dorf im Bohnental.

 


03.09.2017

Brandschutzerziehung im Kindergarten

Am 21.11.2017 war die freiwillige Feuerwehr Limbach zu Gast im Kindergarten Limbach und führte mit insgesamt 12 Kindern der Vorschulklasse eine Brandschutzerziehung durch.

 

Die Vertreter der Feuerwehr Limbach, Katja Paul, Andreas Koch, Uwe Hager und Kevin Scherer, erläuterten den  Kindern, wie sie sich in einem Brandfall verhalten sollten.

 

Folgende Situationen wurden mit den Kindern, zum Teil in Rollenspielen geübt:

- Gute und schlechte Eigenschaften des Feuers

- Verhalten im Brandfall, „sich nicht zu verstecken“, sondern den

   Raum gebückt zu verlassen und die Fenstern und Türen zu

   schließen.

- Absetzen eines richtigen Notrufes.

- Vorstellen der Schutzkleidung und Atemschutzausrüstung     

   eines Feuerwehrmannes.

 

Zum Abschluss wurde den Kindern ein „Ich weiß Bescheid“-Sticker verliehen.

 

Am darauf folgenden Tag besuchten die Kinder das Feuerwehrgerätehaus Limbach.

Hier wurden ihnen die Fahrzeuge, verschiedenes Einsatzmaterial und der Ablauf der Einsatzroutine gezeigt.

 

Die Feuerwehr Limbach bedankt sich auf diesem Wege bei den Vorschulkindern für das große Interesse. Desweitern bedanken wir uns beim Team des Kindergartens unter der Leitung von Frau Jäckel-Solbach und den Erzieherinnen für die gute Zusammenarbeit.

Wir freuen uns schon, die Brandschutzerziehung im nächsten Jahr wieder durchführen zu dürfen.

 

Ihre freiwillige Feuerwehr Limbach


03.09.2017

Bericht Jahreshauptübung 2017 in Primsweiler

Am 26.08.2017 fand die diesjährige Jahreshauptübung der freiwilligen Feuerwehr Schmelz statt. Übungsort war das Anwesen der Firma Scherer in der Straße ,,Zum Wasserturm“ in Primsweiler. Im dritten Einsatzabschnitt arbeiteten die Löschbezirke Limbach und Dorf i. B. zusammen.

 

Nachdem die bereits vorher eingetroffenen Einheitenführer die Lage erkundet hatten, teilten sie diese in drei Einsatzabschnitte ein.

 

Die Lage für den dritten Einsatzabschnitt war folgende: ein ins Schleudern geratener PKW landete neben der Straße auf dem Dach und blieb liegen. Der Fahrer des Fahrzeugs hing kopfüber im Sicherheitsgurt. Dies stellt für den Verunfallten eine lebensbedrohliche Situation dar.

Nach einer kurzen Erkundung durch den Gruppenführer gab dieser seine Befehle. Zuerst wurde die Einsatzstelle abgesichert, gleichzeitig wurde ein dreifacher Brandschutz gestellt. Der Angriffstrupp verschaffte dem Innenretter durch die Heckscheibe Zugang zum Patienten im Fahrzeuginnern.  Der Innenretter brachte den Patient aus seiner misslichen Lage, in eine für ihn bessere und nicht mehr lebensbedrohliche Position. Hierbei stellte er fest, dass der Verunfallte noch an den Füßen eingeklemmt war. In der Zwischenzeit hatten die Trupps schon das Fahrzeug stabilisiert und begannen an der Fahrerseite eine große Seitenöffnung zu schaffen. So konnte der Rettungsdienst am Patienten tätig werden. Gemeinsam mit dem Rettungsdienst des DRK entschied man sich für eine schonende Rettung des Patienten. Die Trupps entfernten auch an der Beifahrerseite die Türen und durchtrennten alle Dachholme. Nachdem die Einklemmung der Füße beseitigt worden war, konnten die Trupps der Feuerwehr, unter Beobachtung des DRK, den Patienten und den Innenretter mit dem Fahrzeugdach unter dem verunfallten PKW vorsichtig herausziehen.  Anschließend wurde der verunglückte Patient an den Rettungsdienst übergeben.

 

Die Befreiung des Unfallopfers dauerte lediglich 16 Minuten. Solch guten Zeiten sind nur durch gute Zusammenarbeit aller Rettungskräfte zu erreichen. Dies kann nur durch regelmäßiges Üben und kontinuierliche Verbesserung geleistet werden.

 

 

Der Dank geht an alle Teilnehmer von Feuerwehr und DRK für diese gemeinsam erbrachte gute Leistung.

 


27.08.2017

Gemeinsame Tagesübung vom 05.08.2017

„Großes entsteht immer im Kleinen“

Das Motto unseres kleinen Saarlandes lässt sich auch in den Bereich der Feuerwehr übertragen.

Denn so sieht es aus, wenn sich die freiwillige Feuerwehr Tholey – Löschbezirk Scheuern/Neipel und die beiden Löschbezirke Limbach, sowie Dorf im Bohnental der freiwilligen Feuerwehr Schmelz zur gemeinsamen Tagesübung

 auf dem Übungsgelände der Bundeswehr Lebach in Höchsten treffen.

 

Nach dem Eintreffen aller Kameraden und einer Runde Kaffee am Morgen, erfolgte die Begrüßung durch die Übungsleiter.

 Die Löschbezirke wurden in zwei gemischten Gruppen eingeteilt, welche zu Beginn an zwei verschiedenen Stationen übten.

 

An der ersten Station ging es um das Abstützen verschiedener Bereiche eines einsturzgefährdeten Hauses.

Hier lautet die Aufgabe mit einfachen Mitteln so zu arbeiten, dass die Rettungswege nicht durch Stolperfallen oder sonstigen Gefahren behindert werden.

An der zweiten Station wurde demonstriert, mit welchen Möglichkeiten man eine eingeklemmte Personen unter einem Holzpolter schonend Retten kann.


Nachdem diese beiden Übungseinheiten abgearbeitet waren, wurde eine Mittagspause mit gegrillten Würsten zur Stärkung für das Kommende eingelegt.

 Nach dieser kleinen Mahlzeit ging es weiter mit erneuten stationären Übungen.

 Bei einer davon, wurde einem Arbeiter auf einer Leiter Ohnmächtig, worauf hin er abstürzte und sich mit den Füßen in der Leiter verhakte.

In einem realen Fall ist es hier wichtig den Kopf der Person schnellstmöglich mit allen Mitteln zumindest auf Herzhöhe zu bringen, um sie vor dem sogenannten „Hängetrauma“ zu schützen.

Erst anschließend kann eine gezielte Rettung erfolgen.

 

Bei der nächsten Übung sollte der Umgang mit wassergefüllten Schläuchen in einem Treppenhaus trainiert werden.

Um das schwere Gewicht besser zu händeln, besteht die Möglichkeit, die Wasserschläuche ringförmig aufzurichten und sie relativ bequem die Stufen hinauf zu rollen.

Nach einer weiteren kleinen Verschnaufpause ging es dann mit einer gemeinsamen Großübungen weiter.

 

Das Szenario war ein Wohnhausbrand mit drei vermissten Personen.

Unter Atemschutz wurde das verqualmte Haus abgesucht, bis alle Personen gefunden und das Feuer gelöscht war.

Ein Lüfter wurde vor die Eingangstür positioniert, damit der Rauch verdrängt und eine bessere Sicht im Haus erfolgt

Da in den Feuerwehranzügen auch nur Menschen stecken, wurde auch der Fall geübt, dass sich ein Kamerad im Innenangriff verletzt und gerettet werden muss.

Von außen wurde der Brand aus verschiedenen Richtungen ebenfalls gelöscht und das benötigte Wasser aus einem nahegelegenen Weiher entnommen.

Diese Ganztagsübung zeigte wieder, was alles gemeinsam erreicht werden kann und welche gute Kameradschaft löschbezirksübergreifend herrscht.

Dies ist auch wichtig, weil die Feuerwehr weiterhin stark unter Mitgliedermangel leidet und es immer mehr zu solchen Konstellationen kommen wird.

Die Einsatzkräfte müssen auch mit dem Einsatzmaterial von für sie fremden Fahrzeugen umgehen können und auf die Unterstützung anderer Kameraden bauen.

 

Wir bedanken uns bei Katja und Michael Paul, sowie Olaf Schnur, für die ausgezeichnete Planung und Durchführung dieser Übung.

Ebenso bedanken möchten wir uns für bei der Bundeswehr im Standort Lebach, für die Zusammenarbeit und der Bereitstellung des Übungsobjektes.

 

Ihre freiwillige Feuerwehr Schmelz – Löschbezirk Limbach


23.07.2017

Übung - Waldbrand

Am Freitag, den 21.07.2017 führte die freiwillige Feuerwehr Schmelz – Löschbezirk Limbach eine einsatznahe Übung durch. Wie die Überschrift bereits erwähnt, handelte es sich dabei um einen Waldbrand.

 

Im Folgenden wollen wir Ihnen mit diesem Bericht einen Einblick in unsere freiwillig geleistete Dienstleistung geben.

Zum Einsatzszenario:

Waldbrand im Bereich der Schutzhütte am „Trimm dich“ in Limbach, Ortsausgang Richtung Büschfeld.

Eine Person im Gefahrenbereich vermisst.

Quelle: Google Maps
Quelle: Google Maps

Zum Ablauf:

Nach der Alarmierung wurden die Fahrzeuge umgehend besetzt und die Einsatzfahrt begann.

Schon auf dem Weg wurden die ersten Einsatzabläufe geplant.

So fuhr unser Löschgruppenfahrzeug (LF8), sowie das  Mannschaftstransportfahrzeug (MTF) die Büschfelderstraße an und das Tanklöschfahrzeug (TLF8/18) die Anfahrt zur Schutzhütte.

Bei der Ankunft in der Büschfelderstraße ging es für den Gruppenführer erstmals zur Erkundung.

Schnell wurde klar, dass Verstärkung benötigt wurde.

Somit wurden weitere Löschbezirke alarmiert und eine Einsatzleitung an dem MTF errichtet.

Als Erstmaßnahme sollte von der Gruppe des LF8 eine Wasserversorgung aus einem Unterflurhydrant hergestellt werden.

Zwar war ein Bachlauf in Reichweite, dennoch führte dieser, der trockenen Jahreszeit bedingt, zu wenig Wasser mit sich, um eine geeignete Wasserentnahmestelle darzustellen.


Zur weiteren Erkundung ging der Gruppenführer mit 2 Einsatzkräften (einem sogenannten „Trupp“)

in den Wald zur Rauchgrenze vor, da eine Person als vermisst galt und die Menschenrettung bei der Feuerwehr das oberste Gebot nach dem Eigenschutz ist.

Dort angelangt wurde die Brandstelle schnell lokalisiert und die Person im Wald entdeckt.

Sie lag bewusstlos auf dem Boden.

Der begleitende Trupp rettete den Verunfallten mit Hilfe einer Rettungstrage aus dem Gefahrenbereich.

Des Weiteren wurde er mit einem Notfallrucksack erstversorgt, bis der Rettungsdienst eingetroffen war.

Die Besatzung des Tanklöschfahrzeugs wurde zur ersten Eindämmung des Brandbereichs eingeteilt, damit sich das Feuer nicht weiter verbreitete.

Dieses Fahrzeug besitzt einen eingebauten Wassertank von 1800L Wasser, sowie eine ebenfalls eingebaute Pumpe. Aus diesem Grund kann der Trupp erst mal selbstständig agieren, muss aber schnellst möglich mich einer Löschwasserversorgung verbunden werden.

Nun wurde von den Einsatzkräften eine Schlauchleitung aufgebaut und mit dem Löschen begonnen.


Währenddessen wurde von der Wasserentnahmestelle eine Versorgungstrecke über einen Trampelpfad zum Tanklöschfahrzeug aufgebaut, damit der Löschangriff nicht durch fehlendes Wasser unterbrochen werden muss.

Da zu dem Zeitpunkt alles für einen ersten Löschangriff vorhanden war, wurde beschlossen einen weiteren anzulegen.

Hierfür kam eine tragbare Pumpe aus dem Löschgruppenfahrzeug in der Büschfelderstraße zum Einsatz.

Es wurde eine zweite Schlauchstecke entlang des Pfades zur Brandstelle gelegt und mit den zusätzlichen Löschen begonnen.

Plötzlich platzte ein Schlauch in einer der Löschwasserleitungen.

Zwar scherzhaft von unseren Kameraden als „Waldbrandschlauch“ bezeichnet, stellt dies während einem laufenden Löschangriff ein ernsthaftes Problem dar, da an den Strahlrohren folglich nicht genügend Wasser zur Verfügung steht.

Dieses Problem war aber schnell behoben, in dem der Schlauch unter kurzem „Wasser Halt!“, ausgetauscht wurde.

Unsere Schläuche werden regelmäßig und nach jedem Einsatz, sowie Übung geprüft.

Dennoch bleibt es nicht aus, dass ein Schlauch beim Verlegen durch scharfe Kanten, wie Glassplitter oder Steinen beschädigt wird.

 

Nachdem das imaginäre Feuer gelöscht und das Material wieder eingeräumt war, begann ein weiterer wichtiger Bestandteil des Feuerwehrdaseins.

Die Einsatznachbesprechung und das gemütliche Grillen an der Schutzhütte, mit dem wir den Tag gemeinsam ausklingen ließen.

 

Ein Dankeschön geht an unseren Kameraden Thorsten Müller, der die Übung trotz den anstrengenden Temperaturen geplant und vorbereitet hat.

 

Wir hoffen, dass Ihnen dieser Einblick in unser „Hobby“ gefallen hat.

Falls wir Ihr Interesse an der Feuerwehr geweckt haben, können Sie uns gerne unter den Daten auf unserer Homepage kontaktieren oder Sie besuchen uns einfach an einer unserer Übungen.

Die Termine sind ebenfalls auf der Homepage, sowie im Amtlichen Nachrichtenblatt der Gemeinde Schmelz einsehbar.

Auch mit 6 Jahren können ihre Kinder bei den Löschfüchsen und ab 8 Jahren in der Jugendwehr erste Einblicke in der Feuerwehr sammeln.

 

Wir können jede helfende Hand gebrauchen!

 

 

In diesem Sinne

„Gott zur Ehr, dem nächsten zur Wehr“

 

Ihre freiwillige Feuerwehr Schmelz – Löschbezirk Limbach

www.Feuerwehr-Limbach.org

 


15.05.2017

Übung - Technische Hilfe

Am Samstag, den 13.05.2017, führte der Löschbezirk Limbach eine außergewöhnliche Technische-Hilfe Übung durch.

 

Das Scenario war ein Verkehrsunfall zwischen einem PKW und einem landwirtschaftlichem Gerät (Traktor) mit einer eingeklemmten Person.

Im Folgenden wollen wir Ihnen einen kleinen Einblick in die Durchführung unserer Arbeit geben.

 

Direkt nach der Ankunft am Unfallort, erkundete der Einsatzleiter die beiden verunfallten Fahrzeuge.

Dabei stellte er fest, dass die Beine der eingeklemmten Person durch das Armaturenbrett des PKWs gequetscht sind und dass der Fahrer des Traktors sichtlich durch den Unfall verwirrt ist und unter Schock steht.

Diesen ließ er von einer Einsatzkraft vom Ort des Geschehen entfernen und betreuen.

 

Da nun ein Überblick verschafft wurde, ging es jetzt um das Retten der Person unter Absprache mit dem Rettungsdienst und Parallel dazu um die Verkehrsabsicherung, sowie die Bereitstellung eines Brandschutzes.

 

 

Der Brandschutz wurde mit Hilfe unseres Tanklöschfahrzeugs und der Bereitstellung von Feuerlöschern, sowie einem Schaumrohr realisiert.

Während diese Maßnahmen liefen, schuf der Angriffstrupp eine Erstöffnung durch die Scheibe der Beifahrerseite, damit eine Einsatzkraft ins Fahrzeug steigen konnte, um die Person mit erste Hilfe zu versorgen und zu betreuen.

 

Wenn die Person bei Bewusstsein ist, ist es wichtig ihr die Herangehensweise der Rettung zu erklären und sie auch vor Gefahren, die bei der Durchführung entstehen, zu schützen.

Zur gleichen Zeit wurden die beiden Fahrzeuge gegen wegrollen gesichert.

 

Auch der Pflug des Traktors wurde unterbaut und Fixiert, damit durch ihn keine plötzliche und unkontrollierte Bewegung entsteht.

Das gesamte, für den Einsatz benötigte, Material wurde auf einer gekennzeichneten Plane außerhalb des Arbeitsbereiches bereitgestellt.

 

Des Weiteren diente eine zusätzliche Plane als Ablageplatz für die entfernten Teile des PKWs.

Da nun alles gesichert und bereitgestellt wurde, musste eine Rettungsöffnung mit Hilfe unserer hydraulischen Schere und Spreizer geschaffen werden.

Um einen freien Zugang zum Arbeiten zu schaffen, wurde die Beifahrertür entfernt.

Zusätzlich wurde das Dach an den Säulen des PKWs abgeschnitten.

 

So erhielten wir eine Öffnung, durch die wir den Patient zu einem späteren Zeitpunkt schonend aus dem Fahrzeug transportieren können.

Die daraus entstandenen scharfen Kanten, mussten abgedeckt werden, damit sich die Rettungskräfte und auch der Patient nicht daran verletzten.

 

Anschließend wurde das Armaturenbrett mit einem Rettungszylinder angehoben, um die Beine des Unfallopfers zu entlasten und frei zu legen.

Jetzt konnte die Person mit einem sogenannten „Spineboard“ aus dem Fahrzeug gehoben und dem Rettungsdienst übergeben werden.

Dies war nur ein Beispiel für eine Rettung aus einem Fahrzeug und hoffen Ihnen zeigen zu konnten, welche Möglichkeiten uns mit unserem Arbeitsmaterial offen stehen, um Personen aus einer solchen oder ähnlichen Situation zu befreien.

An dieser Stelle möchten wir uns noch bei dem Besitzer des Traktors für seine Bereitschaft an dieser Übung teilzunehmen recht herzlich bedanken.

 

Ebenso bedanken möchten wir uns bei unserem Kameraden Paul Michael, der die Technische Hilfe Übung hervorragend geplant und vorbereitet hat.


01.05.2017

Rückblick Maibaumfest

Am Sonntag, den 30.04.2017, richteten wir wieder unser traditionelles Maibaumfest aus. Wie üblich wurde als besonderer Höhepunkt der Maibaum aufgestellt und in der Abenddämmerung das Hexenfeuer entzündet.

 

Wir möchten uns ganz herzlich bei allen Besuchern bedanken, die mit uns gemeinsam in die Hexennacht feierten.

 

Ein besonderer Dank gilt den Bäcker/innen für den leckeren selbstgemachten Kuchen und an alle Helfer/innen.

 

 

 

In der Hoffnung, dass wir Ihnen wieder einen schönen letzten Apriltag bereiten konnten, würden wir uns auf ein Wiedersehen bei einer unseren nächsten Veranstaltungen freuen!

 


01.01.2017

Weihnachtbaum-sammelaktion

Wir, die freiwillige Feuerwehr Limbach, sowie die Jugendfeuerwehr Limbach/Dorf i.B., möchten uns herzlich bei allen Bürgern für die vielen Spenden während der Weihnachtsbaumsammelaktion bedanken auch bei allen Spendern die uns unterstützt haben ohne einen ausgedienten Weihnachtsbaum abzugeben.

 

Besonderer Dank gilt der Firma, FPD in Schmelz, der Firma Rockendorf & Drinkovic Blechprofilbau GmbH in Saarwellingen für die Bereitstellung der Transportmittel.

Ein weiterer Dank gilt der Firma RIS GmbH aus Saarwellingen für die nachhaltige Entsorgung der Weihnachtsbäume.

 

Insgesamt haben wir in den Orten Limbach, Auschet und Dorf i.B. 217 ausgediente Weihnachtsbäume eingesammelt und entsorgt.

 

 

Ihre Spenden werden für unsere Jugendwehr eingesetzt, wodurch wir neben Übungen und Unterrichten wieder verschiedene Freizeitaktivitäten, sowie Fahrten durchführen können.

 


07.12.2016

Neue Einsatzkleidung für die Freiwillige Feuerwehr Schmelz

Wehrführer Thorsten Müller, die Löschbezirksführer von Michelbach Volker Jaschewski und Primsweiler Elmar Buchholz, Bürgermeister Armin Emanuel, die Löschbezirksführer von Schmelz Jörg Schedler und Limbach Uwe Hager gemeinsam mit den Atemschutzgeräteträgern der Freiwilligen Feuerwehr Schmelz in neuer Einsatzkleidung

Die alten Jacken der Schmelzer Feuerwehr haben ausgedient. „Es ist ein wichtiger Schritt nach über 20 Jahren die Einsatzkleidung unserer Feuerwehrleute zu erneuern. Im Einsatz muss sie ihnen jederzeit Schutz bieten können.“, erklärt Bürgermeister Armin Emanuel bei einem gemeinsamen Termin in der Schmelzer Feuerwache. 31 der 185 aktiven Feuerwehrmänner und –frauen erhielten bereits neue Schutzkleidung. Im Laufe des nächsten Jahres werden alle Atemschutzgeräteträger mit neuen Hosen und Jacken ausgestattet. Bis 2018 erhalten dann auch die restlichen Mitglieder der Feuerwehr neue Einsatzkleidung.

 

Die neue Schutzkleidung der Firma Consultiv ist aufgrund ihrer rot-gelben Farbe besser sichtbar wie die alte Kleidung und bietet den Feuerwehrleuten mehr Sicherheit. Darüber hinaus ist das Material deutlich leichter wie das des Vorgängermodells.

Einmal jährlich wird eine Kontrolle aller Jacken und Hosen durch die Firma Consultiv erfolgen, das verlangt auch der Gesetzgeber. Schadhafte Teile der Jacke können problemlos ersetzt werden, da sie aus insgesamt 109 Einzelteilen besteht.

 

Mit der neuen Schutzkleidung reagiert man auch auf die neuen Gefahren die sich in den letzten Jahren stetig erhöhen. Den Schutz der ehrenamtlichen Helfern soll an erster Stelle stehen, damit alle Einsatzkräfte gesund aus den Einsätzen zurück zu ihren Familien kommen.


Die Beschaffung der Jacken erfolgte im Rahmen interkommunaler Zusammenarbeit gemeinsam mit den Feuerwehren der  Stadt Dillingen, der Stadt Saarlouis, der Gemeinde Rehlingen-Siersburg sowie der Gemeinde Nalbach. 

 


01.11.2016

Gemeinsame Nachtübung

Gemeindeübergreifende Einsätze sind in dem heutigen Zeitalter nicht mehr fremd.

 

Demzufolge ist es wichtig der technische Ausrüstung und den Kameraden der Nachbarschaft näher zu kommen.

 

Aus diesem Grund wurde die freiwillige Feuerwehr Schmelz, Löschbezirk Limbach von den Kameraden der freiwilligen Feuerwehr Tholey, Löschbezirk Scheuern eingeladen, um gemeinsam mit Ihnen eine Nachtübung zu gestalten und durchzuführen.

 

Dieser Anfrage kamen wir mit Freuden entgegen und so wurde diese Übung am Samstag, dem 29.10.2016  in Dorf im Bohnental durchgeführt.

 

Das Einsatzstichwort lautete: “Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person an einer Hauswand“

 

Als wir zusammen mit den Kameraden aus Scheuern die Einsatzstelle erreichten, wurde schnell klar, dass die gemeinsamen Einsatzkräfte bestehend aus 31 Kameraden, den Übungsleitern nicht so einfach davon kamen.

Aus dem Unfall resultierte ein Entstehungsbrand in der Scheune des Anwohners.

 

Personen wurden vermisst, aber die genaue Anzahl konnte zu diesem Zeitpunkt nicht festgestellt werden, da der Hausbesitzer der Art unter Schock stand, dass er keine Aussage treffen konnte.

Dieser wurde zunächst betreut und später weiter befragt.

 

Nun galt es den Einsatz in Bereiche einzuteilen.

 

Unter der Einsatzleitung durch den Löschbezirk Scheuern, übernahm der selbige Löschbezirk den Brand mit Personensuche unter Atemschutz.

Der Löschbezirk Limbach übernahm den Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person.

 

Als erstes wurde die Einsatzstelle gegen den Straßenverkehr abgesichert und beleuchtet.

Schnell wurde eine Löschwasserversorgung mit den KTLF (Klein-Tank-Löschfahrzeug) durch die Kameraden des Nachbarbezirks aufgebaut und folgend wurde dieser durch einen Unterflurhydrant eingespeist.

Der Löschangriff begann.

 

Nach der ersten Erkundung durch einen Atemschutztrupp ausgerüstet mit einer Wärmebildkamera, wurde festgestellt, dass das Scheunengebäude sehr weitläufig und stark verqualmt ist.

Der Angriffstrupp schaffte anschließend eine Entlüftungsöffnung und es wurde ein Überdrucklüfter eingesetzt um bessere Sicht zu schaffen.

Zusätzlich wurde ein weiterer Trupp mit Atemschutzgeräten zum Innenangriff bereit gemacht und ein Trupp mit gleicher Ausrüstung diente als Sicherheitstrupp.

 

Zeitgleich war der Löschbezirk Limbach mit dem genannten Verkehrsunfall beschäftigt.

Nach der Erkundung wurden ein Sammelplatz für das Arbeitsmaterial und ein weiterer für die entfernten Autoteile festgelegt.

 

Während die Einsatzkräfte das Material aus dem LF8 (Löschgruppenfahrzeug) auf dem Sammelplatz bereitlegten, wurde das auf dem Dach liegende Fahrzeug seitlich gegen Umkippen durch mögliche Erschütterungen gesichert und eine Zugangsöffnung durch ein Fenster auf der Fahrerseite geschaffen.

 

Durch diese Öffnung stieg ein Kamerad mit einem Notfallrucksack, welcher Verbandmaterial enthält, um die Verunfallte Person zu betreuen und die ersten Verletzungen zu behandeln.

Der Angriffstrupp begann mit einer hydraulischen Schere und Spreizer die eingeklemmte Person zu befreien.

 

Inzwischen konnte durch den Hausbesitzer festgestellt werden, dass drei weitere Personen in der Scheune vermisst werden.

 

Eine davon wurde unter einem zweiten Pkw gefunden werden, welcher von einer Hebebühne gefallen ist und somit die Person unter sich begrub.

 

Es entstand ein dritter Einsatzbereich, bei dem alle übrig gebliebenen Einsatzkräfte beider Löschbezirke eingebunden wurden und Hand in Hand zusammen arbeiten mussten.

Durch den beengten Raum in diesem Bereich der Scheune wurde das Abreiten zusätzlich erschwert.

Mit einer Büffelwinde und Hölzer wurde begonnen das Auto anzuheben und zu unterbauen.

Inzwischen war der Einsatz mit dem ersten Fahrzeug beenden, die erste Person befreit, dem Rettungsdienst übergeben und der Brand gelöscht.

Der daraus freigewordene Spreizer ersetze in dem Gebäude die Büffelwinde und so wurde auch diese Person schnell befreit, sowie versorgt.

 

Kurze Zeit später fanden die beiden Angriffstrupps, die mittlerweile 60m Leine als Rückzugsicherung bei sich trugen, die beiden anderen vermissten Personen.

Sie wurden aus dem Gebäude gerettet und ebenfalls dem Rettungsdienst übergeben.

 

Der Einsatz war geschafft!

 

Als Abschluss wurde der Löschbezirk Limbach zu den Kameraden in Scheuern zwecks Nachbesprechung und einem gemeinsamen Umtrunk eingeladen.

 

Zugegeben war es ein sehr forderndes Einsatzszenario, aber die Realität zeigt uns, dass heutzutage an bestimmten Tageszeiten viel zu wenig freiwillige als Einsatzpersonal zur Verfügung stehen und so wird ein Einsatz schnell zur Herausforderung.

 

An dieser Stelle möchten wir uns bei den Gastgebern, den Ausrichtern und dem Hausbesitzer, sowie allen Helfern für diese schöne gelungene und mit viel Arrangement gestaltete Einsatzübung bedanken!

 

Wir freuen uns auf eine zukünftige Kooperation.

 

 

 

Ihre freiwillige Feuerwehr Limbach